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Arbeit & Ausbildung |
25.03.2010 |
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Urteil zum Schulgeld
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Stuttgart. |
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Kommt der Besuch einer Privatschule die Schüler zu teuer, ist ihr aus verfassungsrechtlichen Gründen die staatliche Genehmigung zu verwehren. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Stuttgart entschieden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
01.02.2010 |
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Kündigung nach Pöbeln und Mobben
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Kiel. |
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Wer Arbeitskollegen bedroht und beleidigt, stört den Betriebsfrieden. Gemäß einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Schles-wig-Holstein darf in solchen Fällen nach vorheriger Abmahnung eine fristlose Kündigung erfolgen. Dem steht auch eine langjährige Betriebszugehörigkeit nicht entgegen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
28.12.2009 |
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Rodelunfall mit Tochter ist kein Arbeitsunfall
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Düsseldorf. |
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Eine Verletzung bei einer Rodelabfahrt ist kein Arbeitsunfall, selbst wenn es sich bei dem Verunglückten um einen Geschäftsführer handelt und das Malheur während einer Dienstreise im Rahmen einer geschäftlichen Seminarwoche passiert. » |
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Arbeit & Ausbildung |
07.01.2009 |
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Kündigungsschreiben übersehen: Entlassung ist trotzdem wirksam
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dpa Mainz. |
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Eine Kündigung gilt auch dann als zugegangen, wenn der betroffene Mitarbeiter das Schreiben übersehen hat. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz hervor. Daher beginnt mit dem Zugang auch die Frist für eine Kündigungsschutzklage. Nach deren Ablauf kann sich der Mitarbeiter nicht mehr mit Erfolg gegen die Kündigung wehren kann (Az.: 2 Sa 357/07). » |
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Arbeit & Ausbildung |
07.01.2009 |
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Kindergeld für Volljährige auch bei Arbeit im Ausland
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ddp.djn Köln. |
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Der Anspruch auf Kindergeld für volljährige Kinder nach deutschem Recht geht bei einem Jobwechsel ins EU-Ausland nicht verloren. Das entschied das Finanzgericht Köln im Fall einer in Deutschland ansässigen Mutter mit zwei volljährigen Kindern, die eine Beschäftigung in den Niederlanden annahm. » |
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Arbeit & Ausbildung |
19.11.2008 |
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Falsche Kinderärztin verurteilt
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dpa Hamburg. |
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Sie hatte keinen Abschluss in der Tasche, praktizierte aber trotzdem erfolgreich als Kinderärztin: Ein Amtsgericht in Hamburg hat eine 34 Jahre alte falsche Medizinerin am Mittwoch, 19. November, wegen Urkundenfälschung, Missbrauchs von Berufsbezeichnungen sowie Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt. » |
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Arbeit & Ausbildung |
11.09.2008 |
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Vergütung allein nach Lebensalter ist Diskriminierung
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dpa Berlin. |
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Die Bezahlung von öffentlich Bediensteten allein nach dem Lebensalter ist nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg eine unzulässige Diskriminierung. Das Gericht gab am Donnerstag der Klage eines Angestellten des Landes Berlin teilweise statt (Az.: 20 Sa 2244/07). Der 39 Jahre alte Heimleiter hatte mit Verweis auf seine berufliche Leistung auf Gehaltseinstufung in die höchste BAT-Lebensaltersstufe geklagt. Die Vorinstanz hatte die Klage abgewiesen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
03.05.2007 |
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Unteroffizier fristlos entlassen
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Mainz |
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Tankbetrug hinreichender Grund Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps – aber nicht so bei der Bundeswehr. Ein Stabsunteroffizier, der mit seinem privaten Pkw mehrfach die Zeche an der Tankstelle prellt, erhält zu Recht die fristlose Entlassung vom Bund. Selbst wenn das kurz vor dem regulären Ablauf seiner Dienstzeit als Soldat auf Zeit passiert und ihm dadurch trotz ansonsten anstandsloser Führung im Dienst erhebliche finanzielle Nachteile entstehen. Das hat das Verwaltungsgericht Mainz entschieden. Während seiner vier Jahre beim Bund füllte der Mann in fünf nachgewiesenen Fällen den Tank seines Autos und erklärte dann dem Tankwart, kein Geld bei sich zu haben. Er wolle wiederkommen und dann bezahlen – was er aber nie tat. In einem Fall zeigte er bei dem Tankbetrug zum Nachweis seiner Zahlungswilligkeit sogar seinen Dienstausweis vor. » |
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Arbeit & Ausbildung |
30.03.2007 |
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Kind verletzt sich am Schwebebalken
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Bonn |
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Siebenjährige darf nicht ohne Aufsicht turnen Die Übungsleiterin eines Turnvereins verletzt ihre Sorgfaltspflicht, wenn sie sieben- bis achtjährige Kinder unbeaufsichtigt am Schwebebalken turnen lässt. Das hat das Amtsgericht Bonn entschieden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
30.03.2007 |
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Unbezahlte Probearbeit nicht gemeldet
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Aachen |
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Mann muss Arbeitslosengeld zurückzahlen Arbeitslose müssen der Agentur für Arbeit Probejobs selbst dann unverzüglich persönlich melden, wenn diese unbezahlt und nur von kurzer Dauer sind. Ansonsten können sie zur Rückzahlung aller erhaltenen Leistungen verpflichtet werden, warnt der Anwalt-Suchservice und verweist auf ein Urteil des Sozialgerichtes Aachen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
05.02.2007 |
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Ärmere Kinder müssen die Schularbeiten am Esstisch machen
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D-AH Aachen. |
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Richter: Das sei in einkommensschwachen Haushalten so üblich Ein Schreibtisch gehört nicht zum lebensnotwendigen Mobiliar für ein schulpflichtiges Kind. Das hat das Sozialgericht Aachen im Fall eines allein stehenden Vaters entschieden, in dessen Haushalt seine beiden Söhne eingezogen waren. » |
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Arbeit & Ausbildung |
23.01.2007 |
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Schlüpfrige Fotos: Sexuelle Belästigung
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D-AH Nürnberg |
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Fristlose Kündigung eines Chefs ist rechtens Für den Tatbestand einer sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz bedarf es nicht des körperlichen Kontakts. Es reicht aus, wenn etwa ein Vorgesetzter seiner Mitarbeiterin pornografische Bilder zeigt und vorschlägt, derartige Aufnahmen auch von ihr anzufertigen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
02.01.2007 |
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20 bis 30 Bewerbungen zumutbar
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Köln |
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Mutter wollte Befreiung von Unterhaltspflicht erreichen Ein unterhaltspflichtiger, arbeitsloser Elternteil muss die Arbeitssuche wie einen Vollzeitjob ausüben und notfalls auf kostengünstige Bewerbungen per E-Mail ausweichen. Das hat das Oberlandesgericht Brandenburg in einem Fall beschlossen. Wie der Anwalt-Suchservice berichtet, wollte sich eine 46-jährige Mutter gerichtlich von der Unterhaltspflicht gegenüber ihrer 16-jährigen Tochter – die beim Vater wohnte – befreien lassen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
02.01.2007 |
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Familien-Auto zählt immer zum Hausrat
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D-AH Nürnberg |
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Pkw darf nicht von einem Ehepartner allein verkauft werden Das einzige Auto gehört zum Hausrat einer Familie und darf deshalb ohne die Zustimmung des Mannes nicht einfach von der Frau verkauft werden. Selbst wenn es seinerzeit vor allem für die Fahrten der Ehefrau zu ihrer Arbeitsstelle angeschafft wurde. Nach Meinung des Oberlandesgerichts Düsseldorf kommt es dabei nicht darauf an, ob einer der Ehepartner wegen beruflicher Fahrten den Pkw häufiger genutzt hat als der andere. » |
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Arbeit & Ausbildung |
02.01.2007 |
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Wartezeit auf das „soziale Jahr“ steigert die Rente
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Essen |
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Gericht bewertet damit Arbeit für die Allgemeinheit Unvermeidbare Wartezeiten vor und nach einem freiwilligen sozialen Jahr sind rentensteigernd anzurechnen. Dies hat jetzt das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschieden. Der Fall: Eine Frau erhielt am 26. Juni 1982 ihr Abiturzeugnis und absolvierte vom 1. September 1982 bis zum 31. August 1983 ein freiwilliges soziales Jahr. Am 1. Oktober 1983 nahm sie ein Fachhochschulstudium auf. » |
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Arbeit & Ausbildung |
07.12.2006 |
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Beim Heizen des Zimmers verünglückt
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Berlin |
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Lehrerin im Pech Kommt es beim Beheizen des heimischen Arbeitszimmers zu einem Unfall, so ist das kein Dienstunfall. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entschieden. Die Begründung der Richter: Es fehle die geforderte Dienstbezogenheit. » |
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Arbeit & Ausbildung |
07.12.2006 |
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Bewaffneter Polizist stiehlt Dose Hautcreme
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Nürnberg |
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Gericht kennt kein Pardon für diebischen Beamten in Uniform Ein Polizist, der während der Dienstzeit mit geladener Schusswaffe im Halfter in eine Drogerie geht und dort eine Dose Hautcreme stiehlt, ist umgehend zu entlassen. Selbst wenn das seine erste derartige Verfehlung war und sich der Wert des läppischen Diebesguts auf nur acht Euro beläuft. » |
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Arbeit & Ausbildung |
27.11.2006 |
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Dachsturz wegen durchgerosteten Geländers
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Saarbrücken |
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Gebäudeeigentümer zu Kontrollen verpflichtet Ein Grundstückseigentümer, der bei einem Geländer auf Rostschutz verzichtet, muss zumindest durch Kontrollmaßnahmen sicherstellen, dass bereits der Beginn von Korrosion sofort entdeckt wird. Sonst muss er Personen, die durch das Nachgeben eines durchgerosteten Geländers zu Schaden kommen, haften. » |
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Arbeit & Ausbildung |
23.11.2006 |
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Unteroffizier als Schwarzfahrer erwischt: Fristlose Entlassung nicht rechtens
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D-AH Nürnberg |
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Darf man einen Zeitsoldaten aus der Bundeswehr nur deshalb fristlos entlassen, weil er beim Schwarzfahren in der Deutschen Bahn erwischt wurde? Nein, sagt das Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz. Der geschasste Unteroffizier manipulierte einen längst abgelaufenen Bahnberechtigungsausweis aus der Zeit seines Grundwehrdienstes und verlängerte das Gültigkeitsdatum. Wohl wissend, dass solche kostenlosen Familienheimfahrten nur einem wehrpflichtigen Soldaten zustehen. Nachdem der Mann von einem Zugschaffner erwischt wurde, verfügte die Stammdienststelle der Luftwaffe seine fristlose Entlassung. Und das Bundesministerium der Verteidigung ordnete auf seine Beschwerde hin die sofortige Vollziehung an. » |
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Arbeit & Ausbildung |
10.11.2006 |
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Geld von der Tante verschwiegen
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Aachen |
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ALG-II-Empfänger ist meldepflichtig Monatliche Zuwendungen von Angehörigen gelten als Einkommen. Bezieher von ALG II müssen sie der Bundesagentur für Arbeit deshalb unverzüglich melden, warnt der Anwalt-Suchservice. Er verweist auf eine Entscheidung des Sozialgerichtes Aachen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
06.11.2006 |
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„Verlogenes Luder“: Mobbing-Vorwurf unpräzise
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Köln |
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Mitarbeiterinnen eines Altenheims gerieten sich in die Haare – Betroffene konnte systematische Schikanen nicht belegen Mobbing beinhaltet ein systematisches, oft gesundheitsbeeinträchtigendes Schikanieren über einen längeren Zeitraum hinweg. Trotz ärztlicher Atteste können die Opfer den genauen Ablauf aber häufig nicht beweisen. So auch in einem vor dem Landesarbeitsgericht Köln verhandelten Fall. » |
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Arbeit & Ausbildung |
04.11.2006 |
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Mann auf dem Weg zur Arbeit erschossen
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D-AH Nürnberg |
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Witwe kämpft vor Gericht um Leistungen und gewinnt Prozess: Gesetzliche Unfallversicherung muss zahlen Kommt jemand auf seinem Weg zur Arbeit zu Tode, so handelt es sich um einen Arbeitsunfall. Auch wenn es dabei um einen nie aufgeklärten Mord geht. Das hat das Sächsische Landessozialgericht entschieden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
12.10.2006 |
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Vor Kündigung geflüchtet
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Köln |
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Schreiben zu spät zugestellt: Chef hat das Nachsehen Ein Arbeitgeber, der die Frist zur Kündigung eines Mitarbeiters bis in die letzten Stunden des letzten Tages ausreizen will, kann sich verrechnen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
06.10.2006 |
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Schmerzhafter Griff in Abschälmaschine
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Düsseldorf |
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Hersteller haftet trotz Warnhinweises Warnhinweise in Bedienungsanleitungen von Maschinen können keine Schutzvorrichtungen ersetzen. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
06.10.2006 |
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Wenn am Arbeitsplatz „gegängelt“ wird
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Schleswig |
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Mobbing-Opfer hat Schadensminderungspflicht Arbeitnehmer, die Gemeinheiten ihrer Vorgesetzten sehenden Auges „schlucken“ und die Anfeindungen bei einer späteren Schmerzensgeldklage nur pauschal beschreiben können, haben meistens schlechte Karten. Das zeigt ein Urteil des Landesarbeitsgerichtes Schleswig. » |
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Arbeit & Ausbildung |
06.10.2006 |
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Kind mit heißem Tee verbrüht
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D-AHCelle. |
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Kindergärtnerin haftet nicht Verbrüht eine Kindergärtnerin einen ihrer Zöglinge versehentlich mit heißem Tee, muss sie dafür weder Schadensersatz noch Schmerzensgeld zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Celle entschieden. Die Richter stuften einen solchen Vorfall als einen „Unfall im Rahmen einer betrieblichen Tätigkeit“ ein. Ein verletztes Kind kann damit Schadensersatz lediglich aus der gesetzlichen Unfallversicherung erlangen. Schmerzensgeld jedoch zahlt diese überhaupt nicht. » |
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Arbeit & Ausbildung |
11.09.2006 |
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Auslands-Urlaub auch für Arbeitslose
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Bayreuth |
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Vier Wochen Türkei rechtens Auch Empfänger von Arbeitslosengeld II dürfen grundsätzlich im Ausland Urlaub machen. In einem Fall wollte die Arbeitsagentur einem Arbeitslosen das ALG II für die Zeit seines einmonatigen Türkei-Aufenthalts streichen. Die Begründung der Behörde: Bei vier Wochen Auslandsaufenthalt müsse angezweifelt werden, ob der Lebensmittelpunkt noch in Deutschland sei. Der betroffene Arbeitslose wehrte sich gegen diese Vermutung und bekam richterliche Unterstützung. Vier Wochen Türkei seien keine Verlagerung des Lebensmittelpunktes. » |
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Arbeit & Ausbildung |
09.09.2006 |
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Kein Geld wegen verlorener E-Mail-Bewerbung
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Aachen |
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Arbeitsamt vermutete Arbeitsablehung Arbeitslosen, deren E-Mail-Bewerbungen bei der Übermittlung verloren gehen und die das Absenden nicht mehr dokumentieren können, darf das Arbeitsamt nicht einfach die Leistung verweigern. » |
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Arbeit & Ausbildung |
25.08.2006 |
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Keine Sperrung des Arbeitslosengeldes trotz Aufhebungsvertrages
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Nürnberg |
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Richterliche Interessenabwägung zu Gunsten des Arbeitnehmers – Arbeitsagentur muss zahlen Wer seinen Job verliert und den Arbeitgeber per Aufhebungsvertrag sozusagen freiwillig verlässt, dem wird laut gesetzlicher Regelung das Arbeitslosengeld für längere Zeit gesperrt. Das muss aber nicht immer so sein, wie ein Urteil des Bundessozialgerichts beweist. » |
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Arbeit & Ausbildung |
15.08.2006 |
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Gefährliches Telefonieren
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Hamm/Frankfurt |
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Privatgespräche am Arbeitsplatz mit fatalen Folgen Arbeitnehmer, die in der Firma zu viel privat telefonieren, können ihren Job verlieren. Eine Kündigung ist allerdings oft nur nach vorausgegangener Abmahnung sozial gerechtfertigt. In einem Fall hatte eine Frau von August 2002 bis März 2004 in 196 Stunden für etwa 415 Euro während der Arbeit privat telefoniert und bekam die fristlose Kündigung. Dagegen setzte sie sich in Hamm erfolgreich mit einer Klage zur Wehr. Die fristlose Kündigung konnte die Vieltelefoniererin zwar abwenden, die ordentliche Kündigung war jedoch wirksam. Weniger Erfolg hatte ein hessischer Bankangestellter mit seiner Klage vor dem Landesarbeitsgericht in Frankfurt. » |
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Arbeit & Ausbildung |
15.08.2006 |
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Zu viel Arbeitslosengeld eingesteckt
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Wiesbaden |
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Empfänger muss überhöhte Zahlungen zurückerstatten Grob fahrlässig handelt ein Arbeitsloser, wenn er zu viel gezahltes Arbeitslosengeld einfach einbehält. Unter Umständen muss er es zurückerstatten. » |
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Arbeit & Ausbildung |
14.08.2006 |
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Mehr Arbeitslosengeld II
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Berlin |
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Anhaltspunkt Vergleichsmiete Arbeitslose, die im Eigenheim leben, haben unter Umständen Anspruch auf ein höheres Arbeitslosengeld II. Betroffene können die Kosten für die Finanzierung bis zur Höhe einer Vergleichsmiete und die vollen Betriebs- und Nebenkosten für ihr Wohneigentum als Unterstützungsleistung verlangen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
14.08.2006 |
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Auch mit offener Hose zum Arbeitsamt
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Koblenz |
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Ratschlag des Gerichts: Kaschieren oder reparieren Ein defekter Reißverschluss ist kein Grund, nicht beim Arbeitsamt zu erscheinen. Mit dieser Ausrede wollte sich ein Arbeitslosengeld-II-Empfänger vor einer Informationsveranstaltung der Arbeitsagentur drücken. » |
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Arbeit & Ausbildung |
14.08.2006 |
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Zeckenbiss bei Fahrt zur Arbeit
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Nürnberg |
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Gericht erkennt Dienstunfall nicht an Ein Zeckenbiss auf dem Wege zur Arbeit muss bei einem Beamten nicht unbedingt als Dienstunfall anerkannt werden, so ein Urteil des Verwaltungsgerichts Trier. » |
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Arbeit & Ausbildung |
07.07.2006 |
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Nach Schlägerei arbeitsunfähig: Arbeitgeber muss Lohn zahlen
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Köln |
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Gericht: Angeklagte trifft keine Schuld Ein Arbeitnehmer, der bei einer Schlägerei arbeitsunfähig verletzt wurde, hat einen Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn ihn kein Verschulden an der Arbeitsunfähigkeit trifft. Bei einer Arbeitnehmerin, die auf Grund einer tätlichen Auseinandersetzung mit ihrem Exmann arbeitsunfähig erkrankte, wurde ein solches Verschulden ausgeschlossen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
01.07.2006 |
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Einbußen durch ALG II
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Potsdam |
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Regelsätze sind verfassungsgemäß Ältere Langzeitarbeitslose müssen gegebenenfalls finanzielle Einbußen wegen der Umstellung von Arbeitslosenhilfe auf Arbeitslosengeld II hinnehmen. Die geltenden Regelsätze seien dabei verfassungsgemäß, entschied das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg. Das gelte auch dann, wenn der betroffene Arbeitslose bislang eine wesentlich höhere Arbeitslosenhilfe bezogen habe, als ihm jetzt bleibe. Geklagt hatte ein Arbeitsloser aus Berlin, der schon vor der Umstellung auf Arbeitslosengeld II am 1. Januar 2005 das 58. Lebensjahr vollendet hatte und deshalb nach dem damals geltenden Recht berechtigt gewesen wäre, seine Arbeitslosenhilfe bis zum Rentenalter weiterhin zu beziehen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
01.07.2006 |
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Nicht bei neuem Teilzeitjob
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Erfurt |
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Arbeitnehmer sind während ihrer Elternzeit nur vor der Kündigung des Arbeitsverhältnisses geschützt, für das sie die Elternzeit beantragt haben. Ein Teilzeitjob bei einem anderen Arbeitgeber bleibt kündbar, wie das Bundesarbeitsgericht entschied. Damit unterlag eine Klinikärztin in letzter Instanz, nachdem ihre Klage bereits vor Arbeits- und Landesarbeitsgericht erfolglos war. Die Klägerin hatte ihr Hauptarbeitsverhältnis durch Elternzeit unterbrochen und während dieser Zeit eine Teilzeitstelle in einem anderen Krankenhaus angenommen. Nach wenigen Monaten kündigte ihr der Teilzeitarbeitgeber jedoch fristgemäß. » |
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Arbeit & Ausbildung |
30.06.2006 |
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Fahrer muss seine Harley- Davidson umbauen
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Nürnberg |
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Keine Sondergenehmigung für kleineres Nummernschild Kummer mit der Nummer: Passt das Zulassungsschild eines Motorrads nicht an eine Import-Maschine, weil etwa das ausgegebene Saisonkennzeichen wegen des hier zu Lande vorgeschriebenen Inhalts viel zu groß ausfällt, dann ist Stress angesagt. Der betroffene Motorradfahrer muss in einem solchen Fall die ganze Maschine umbauen lassen, bis die Halterung für das Schild groß genug ist. Eine Sondergenehmigung für ein verkleinertes Saisonkennzeichen steht ihm nicht zu, so das Verwaltungsgericht Koblenz. » |
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Arbeit & Ausbildung |
21.06.2006 |
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Recht auf Teilzeitjob
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Hamm |
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Urteil stärkt junge Eltern Arbeitgeber dürfen den Teilzeitwunsch eines Mitarbeiters in Elternzeit nicht mit der Begründung ablehnen, dass dessen ursprünglicher Arbeitsplatz mittlerweile gestrichen worden sei. Das entschied das Landesarbeitsgericht Hamm. » |
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Arbeit & Ausbildung |
21.06.2006 |
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Gericht: Kinder kein Argument
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Wiesbaden |
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Beamter verlor Männliche Beamte können sich bei Bewerbungen auf höhere Stellen nicht auf ihr Engagement in der Kindererziehung berufen. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden wies die Klage eines Beamten ab, der bei einer Beförderung nicht zum Zuge gekommen war, obwohl er dieselbe Beurteilung hatte wie konkurrierende Frauen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
21.06.2006 |
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Gütetermin „geschwänzt“: Ordnungsgeld
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Mainz |
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Wer trotz richterlicher Anordnung bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht nicht erscheint, kann mit einem Ordnungsgeld belegt werden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
15.06.2006 |
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Kein Geld für Überstunden
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Nürnberg |
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Arbeitnehmer sollten geleistete Überstunden aufschreiben und sich die Aufzeichnungen vom Chef abzeichnen lassen. Nur dann kann die Bezahlung der Mehrarbeit erfolgreich vor Gericht eingeklagt werden. Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz reicht es nicht aus, wenn ein Arbeitnehmer pauschal behauptet, mehr Stunden gearbeitet zu haben als arbeits- bzw. tarifvertraglich vereinbart. Mit dieser Begründung wiesen die Richter die Klage eines Paketzustellers ab, der von seinem Arbeitgeber rund 1500 Euro für geleistete Überstunden gefordert hatte. » |
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Arbeit & Ausbildung |
14.06.2006 |
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Höheres Arbeitslosengeld IIfür Eigenheimbesitzer
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Berlin |
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Betriebs- und Nebenkosten zählen mit Mit einem Grundsatzurteil hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg erstmals zu der umstrittenen Frage Stellung genommen, ob die Bezieher von Arbeitslosengeld II auch die Kosten für die Finanzierung und den Unterhalt eines Eigenheims als Teil des Arbeitslosengelds II verlangen können. Dabei hat das Landessozialgericht entschieden, dass das bisher gewährte Arbeitslosengeld II für diesen Personenkreis zu niedrig bemessen war. » |
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Arbeit & Ausbildung |
29.05.2006 |
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Ausbeutung durch Ein-Euro-Job?
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Köln |
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Mann bestand auf Arbeitsvertrag Die Beschäftigung eines Arbeitslosengeld-II-Empfängers innerhalb einer Eingliederungsmaßnahme mit Mehraufwandsentschädigung (so genannter Ein-Euro-Job) begründet regelmäßig kein Arbeitsverhältnis. » |
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Arbeit & Ausbildung |
29.05.2006 |
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Arbeitgeber muss Kosten der Abschiebung tragen
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Koblenz |
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Illegal Beschäftigter Ausländer Ein Arbeitgeber haftet für die Kosten einer Abschiebung des von ihm illegal beschäftigten Ausländers. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz entschieden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
23.05.2006 |
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Unternehmen müssen zahlen
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D-AH. Nürnberg |
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Schwerbehindertenabgabe fällig, auch wenn Schwerbehinderte nicht einsetzbar sind Unternehmen können sich der Pflicht zur Zahlung der Schwerbehindertenabgabe nicht entziehen – selbst dann nicht, wenn Schwerbehinderte weder verfügbar noch einsetzbar sind. Das hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz klargestellt, berichtet die Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline. » |
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Arbeit & Ausbildung |
23.05.2006 |
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Arbeit trotz Krankheit
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Hamm |
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Arbeitnehmer dürfen trotz einer Krankschreibung unter bestimmten Umständen einer Nebentätigkeit nachgehen. Erfährt der Hauptarbeitgeber von der Nebenbeschäftigung und kündigt daraufhin wegen „vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit“, so muss er die Täuschung auch belegen können, wie das Landesarbeitsgericht Hamm entschied. Damit gaben die Richter einer im Hauptberuf als Reinigungskraft angestellten Klägerin Recht. » |
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Arbeit & Ausbildung |
02.02.2006 |
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Zeugnisfälschung kostet den Job
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Wer seine Einstellung einem gefälschten Zeugnis verdankt, muss lange um seinen Job fürchten. Selbst wenn der Schwindel erst nach Jahren auffliegt, kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten, entschied das Landesarbeitsgericht Nürnberg. » |
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Arbeit & Ausbildung |
02.02.2006 |
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Abmahnung muss fehlerfrei sein
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Eine Abmahnung in der Personalakte muss vollkommen fehlerfrei sein. Ist von mehreren Vorwürfen auch nur einer nicht zutreffend, muss die gesamte Abmahnung aus der Personalakte entfernt werden. In einem Fall hatte sich ein Angestellter für ein Betriebsräteseminar angemeldet, dieses aber nicht besucht und sich auch nicht rechtzeitig abgemeldet. » |
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Arbeit & Ausbildung |
12.01.2006 |
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Von einem Böller auf dem Schulhof getroffen
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Feuerwerkskörper sollten nicht auf einem Schulhof gezündet werden, schon gar nicht inmitten herumtollender Mitschüler. Wer aber haftet im Fall der Fälle? „In der Regel nicht die Versicherung des Schülers, der den Knallkörper geworfen hat“, erklärt die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwalthotline. Nach einer Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs (AZ: VI ZR 163/ 03) ist in einem solchen Fall die Verletzungshandlung durch den Schulbetrieb geprägt. » |
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Arbeit & Ausbildung |
23.12.2005 |
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Rente auch nach Unfall auf Ibiza
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Auch nach einem Arbeitsunfall im EU-Ausland haben Arbeitnehmer Anspruch auf eine deutsche Erwerbsminderungsrente. Das hat das Bundessozialgericht entschieden (AZ: B 13 RJ 40/04 R). Im konkreten Fall hatte sich ein Tauchassistent vergeblich um eine Rente wegen Erwerbsminderung bemüht. » |
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Arbeit & Ausbildung |
17.12.2005 |
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Bezahlter Urlaub für Nachtwache
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Auch Personen in arbeitnehmerähnlichen Beschäftigungsverhältnissen haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, so das Bundesarbeitsgericht (AZ. 9 AZR 626/04). Eine rheinland-pfälzische Klinik muss einer als Nachtwache tätigen Arzthelferin nun 716 Euro für nicht gewährten Erholungsurlaub nachzahlen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
17.11.2005 |
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Höheres Weihnachtsgeld
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Ein Unternehmen darf Angestellten ein höheres Weihnachtsgeld zahlen als Arbeitern. Dafür seien aber sachliche Gründe nötig wie etwa die Bindung wichtiger Kräfte an die Firma, entschied jetzt das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt. In dem verhandelten Fall unterlag ein fränkisches Unternehmen nach zwei Erfolgen in den Vorinstanzen, weil es die Unterschiede nur mit der höheren Qualifikation der Angestellten begründet hatte. Dies sei kein sachlicher Grund, entschieden die Richter. » |
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Arbeit & Ausbildung |
24.10.2005 |
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Ärger um verspätete Arbeitslosmeldung
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Melden sich Beschäftigte verspätet arbeitslos, können sie dafür nicht ihren früheren Arbeitgeber verantwortlich machen. Auch wenn Firmen ihre Mitarbeiter nicht über die Meldepflicht bei den Arbeitsagenturen informieren, müssen sie keinen Schadenersatz zahlen, entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt (AZ: 571/04). In dem Fall wurde der Arbeitsvertrag eines per Arbeitnehmerüberlassung Beschäftigten nicht verlängert. » |
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Arbeit & Ausbildung |
24.10.2005 |
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„Scheibenwischer“ kostet 1000 Euro
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Stellt ein Arbeitgeber eine Führungskraft vor dem versammelten Kollegium mit einer „Scheibenwischergeste“ bloß, kann er zur Zahlung von Schmerzensgeld verpflichtet werden. Für einen „Mobbing-Vorwurf“ reicht diese Beleidigung aber nicht aus. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden. Wie der Anwalt-Suchservice berichtet, war eine Schulleiterin über mehrere Jahre hinweg sechsmal mit ihrem Dienstherrn aneinander geraten. » |
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Arbeit & Ausbildung |
22.08.2005 |
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Auftraggeberin zahlt Abschiebung
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Die Beschäftigung von Ausländern ohne Arbeitserlaubnis ist nicht nur verboten – sie kann den Auftraggeber auch teuer kommen. Das Verwaltungsgericht Koblenz (AZ: 3 K 2111/04.KO) verurteilte jetzt eine Frau zur Übernahme der Abschiebekosten für einen Moldawier. Die Westerwälderin hatte sich von dem Mann die Wohnung renovieren lassen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
22.08.2005 |
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Gesetz schützt nicht vor Tabakrauch-Geruch
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Arbeitnehmer haben grundsätzlich einen Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Das gilt aber nur während der Arbeitszeiten. Beschäftigte könnten von ihrem Arbeitgeber nicht verlangen, dass auch außerhalb der Arbeitszeiten an ihrem Arbeitsplatz nicht geraucht wird, so ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin. » |
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Arbeit & Ausbildung |
22.08.2005 |
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Betriebsrat muss draußen bleiben
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Ein Arbeitgeber kann die Anwesenheit eines Betriebsrates bei Verhandlungen über einen Aufhebungsvertrag mit einem Mitarbeiter ablehnen, so eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts. In dem zu behandelnden Fall schieden mehrere Mitarbeiter durch Aufhebungsvertrag aus einem Unternehmen aus. » |
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Arbeit & Ausbildung |
22.08.2005 |
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Viel Lärm durch sportliche Kinder
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Wer schon einmal neben einer Schule gewohnt hat, weiß, dass Sport- und Spiellärm von Kindern auf dem Pausenhof extrem laut sein kann. So laut, dass es sich im rechtlichen Sinne dabei unter Umständen um Immissionen handeln kann. Trotzdem müssen Anwohner nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Koblenz tagsüber solchen Lärm ertragen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
16.08.2005 |
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Urlaubsantrag manipuliert: Fristlose Kündigung
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Arbeitnehmer in Führungspositionen, die unter dem Verdacht stehen, sich Urlaubstage erschlichen zu haben, müssen mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Das hat das Landgericht (LAG) Hessen entschieden. Ein 39-jähriger Prokurist aus Hessen hatte seine Frankreichferien einen Tag früher als beantragt angetreten und dadurch seinen Jahresurlaub verlängert. » |
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Arbeit & Ausbildung |
11.07.2005 |
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Urlaubsantrag manipuliert: Kündigung
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Arbeitnehmer in Führungspositionen, die unter dem Verdacht stehen, sich Urlaubstage erschlichen zu haben, müssen mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Das hat das Landgericht (LAG) Hessen entschieden. Ein 39-jähriger Prokurist aus Hessen hatte seine Frankreichferien einen Tag früher als beantragt angetreten und dadurch seinen Jahresurlaub verlängert. » |
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Arbeit & Ausbildung |
24.06.2005 |
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Fachbetrieb muss umfassend beraten
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Ein Fachbetrieb muss einen Kunden auch ungefragt über alle für einen Auftrag oder einen Kauf wichtige Gesichtspunkte informieren. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Saarbrücken hervor. Denn kommt der Fachbetrieb dem nicht nach, so riskiert er, schadenersatzpflichtig zu werden (AZ: 4 U 146/04-28). » |
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Arbeit & Ausbildung |
17.06.2005 |
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Wer zahlt bei Rollstuhl-Sturz
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Seniorenheim-Betreiber haben haben ihren Bewohnern gegenüber Fürsorgepflichten. Diese sind jedoch begrenzt. Verletzt sich eine Heimbewohnerin bei einen Sturz, kommt es mitunter zwischen Krankenkasse und Heim zum Streit darüber, ob der Betreiber der Einrichtung seine Fürsorgepflichten verletzt hat. In diesem Fall muss nämlich er und nicht die Krankenkasse die Heilbehandlungskosten übernehmen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
10.05.2005 |
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Privates Gespäch
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Viele Arbeitnehmer werden mittlerweile von ihren Chefs mit Dienst-Handys ausgestattet. Private Telefonate sind, wenn sie denn im Rahmen bleiben, in der Regel erlaubt. Doch allzu häufiges Telefonieren ohne geschäftlichen Anlass kann gefährlich werden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
18.03.2005 |
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Reiniger zu spät bezahlt
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Für eine fristlose Kündigung wegen Diebstahls muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die bösartige Absicht eindeutig nachweisen können. Bei einer bloßen Nachlässigkeit des Mitarbeiters muss einer Kündigung stets eine Abmahnung vorausgehen. Das hat das Arbeitsgericht Hamburg entschieden. Der Betreiber einer Autowerkstatt hatte einem seiner Kfz-Mechaniker nach zwölf Jahren fristlos gekündigt. Der Mann hatte sich während eines so genannten Bastelabends, bei dem die Mitarbeiter mit ihren Privatautos die Werkstatt kostenlos nutzen durften, einen Viertelliter Scheibenwaschkonzentrat abgefüllt. » |
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Arbeit & Ausbildung |
18.03.2005 |
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Betriebsrat nicht dabei
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Arbeitnehmer dürfen bei Verhandlungen über einen Aufhebungsvertrag nicht in jedem Fall ein Betriebsratsmitglied hinzuziehen. Das ist nur dann der Fall, wenn es in dem Gespräch zumindest auch um bestimmte im Betriebsverfassungsgesetz genannte Themen wie Arbeitsentgelt, Leistungsbeurteilung oder berufliche Entwicklung geht, wie das Arbeitsgericht in Erfurt entschied. » |
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Arbeit & Ausbildung |
10.02.2005 |
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Kampf gegen Schwarzarbeit
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Teuer kann für private Bauherren deren Schludrigkeit werden. Denn wer Handwerker beauftragt und Arbeiten am Eigentum von ihnen ausführen lässt, der muss die Rechnungen mindestens zwei Jahre lang aufbewahren. » |
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Arbeit & Ausbildung |
21.01.2005 |
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Telekom zahlt Schmerzensgeld
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Der eigene Name und die Telefonnummer im Örtlichen Telefonbuch? Nicht jeder mag das. Deshalb kann die Deutsche Telekom ange-wiesen werden, einen Telefonbucheintrag nicht vorzunehmen. Dieser Wunsch wird jedoch nicht immer befolgt. » |
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Arbeit & Ausbildung |
21.01.2005 |
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Rente für Friseurin
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Vor dem Sozialgericht (SG) Reutlingen standen sich die Berufsgenossenschaft des Friseurhandwerks und eine Friseurin gegenüber. Es ging um die Frage, ob die Frau unter einer Berufskrankheit litt und deshalb Anspruch auf eine Rente hatte. » |
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Arbeit & Ausbildung |
05.11.2004 |
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Zeitungsboten leben gefährlich
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(ARAG) |
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Ein Zeitungsbote, der in der Regel weit vor sieben Uhr morgens seine heißbegehrte Ware ausliefert, sollte aufpassen, wo er hintritt. Kommt er wegen mangelnder Beleuchtung auf der Treppe eines Zeitungs-Kunden zu Fall und verletzt sich dabei, hat er in der Regel keinen Anspruch auf Schadenersatz. » |
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Arbeit & Ausbildung |
01.10.2004 |
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Kündigung ans Krankenbett: Bedenklich ist nicht gleich unwirksam
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Die persönliche Übergabe einer Kündigung an einen Arbeitnehmer während seines stationären Klinikaufenthaltes ist nur in besonderen Fällen unwirksam. Das meldet jetzt der Anwalt-Suchservice und verweist auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichtes Hamm. » |
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Arbeit & Ausbildung |
19.07.2004 |
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"Mordauftrag": Kündigung kam nach Anzeige gegen den Chef
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Die fristlose Kündigung eines Arbeitnehmers ist rechtens, wenn dieser gegen seinen Chef eine Strafanzeige veranlasst hat, deren Inhalt leichtfertig falsch ist. So entschied das Landesarbeitsgericht Hamm. » |
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Arbeit & Ausbildung |
19.07.2004 |
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Arbeitsunfall auf Inline-Skates
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Stürzt eine Angestellte in der Mittagspause mit ihren Inline-Skates und verletzt sich dabei schwer, kann ihr trotzdem eine Lohnfortzahlung zustehen. Nur wenn sie sich besonders leichtsinnig verhalten hat, braucht der Arbeitgeber nicht zu zahlen. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Saarland hervor, wie der Anwalt-Suchservice (Köln) berichtet. » |
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Arbeit & Ausbildung |
19.07.2004 |
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Vorsicht auch auf Geschäftsreisen
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(OVB) |
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Normalerweise stehen Arbeitnehmer, die dienstlich bzw. geschäftlich unterwegs sind, unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Doch diese Regel gilt nicht ausnahmslos, wie ein Urteil des Sozialgerichts (SG) Düsseldorf unter dem Aktenzeichen S 3 U 11/02 beweist. » |
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Arbeit & Ausbildung |
17.06.2004 |
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Meldepflicht bei Probejob nicht beachtet: Rückzahlung droht
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Nimmt ein Arbeitsloser eine selbstständige Tätigkeit auf, muss er dies unverzüglich der Agentur für Arbeit melden, selbst wenn es sich nur um eine dreitägige Probetätigkeit handelt. Bei Versäumnis kann er zur Rückzahlung des bezogenen Arbeitslosengeldes verpflichtet werden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
07.05.2004 |
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Unfall auf Betriebstoilette
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Eine Auszubildende wurde innerhalb der Toilettenanlage ihres Betriebs erheblich am Kopf verletzt, als eine Kollegin schwungvoll die Tür öffnete. Die Berufsgenossenschaft lehnte es später ab, der Verletzten eine Entschädigung zu zahlen. Zu Recht, wie das Landessozielgericht Bayern befand. Die Richter urteilten, es habe sich bei dem Unglück nicht um einen unter die gesetzlichen Unfallversicherung fallenden Arbeitsunfall gehandelt. » |
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Arbeit & Ausbildung |
09.01.2004 |
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Keine Kündigung wegen Jobsuche
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Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes Frankfurt/Main darf ein Arbeitnehmer, der sich nach einem neuen Arbeitsplatz umsieht, von seinem Arbeitgeber nicht ohne weiteres mit einer Kündigung "bestraft" werden. Unter bestimmten Umständen sieht das Gericht eine ordentliche Kündigung jedoch als gerechtfertigt an, in jedem Fall muss aber vorher ein Gespräch zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stattfinden. » |
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Arbeit & Ausbildung |
02.01.2004 |
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Arbeit abgelehnt
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ddp.vwd |
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Ein Arbeitnehmer lehnte während eines Kündigungsschutzprozesses mit der Begründung, das Arbeitsverhältnis sei bereits total zerrüttet, ein Arbeitsangebot seines Arbeitgebers ab. Durch diese Weigerung entfiele für den Arbeitgeber die Pflicht, ein weiteres Angebot zu unterbreiten bzw. den Lohn ohne Arbeitsleistung (den sogenannten Annahmeverzugslohn) weiterzuzahlen, so das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. » |
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Arbeit & Ausbildung |
29.12.2003 |
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Arbeitgeber kann Gehalt bei Täuschung nicht zurückfordern
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ddp.vwd |
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Ein Kraftfahrer legte seinem Arbeitgeber bei seiner Einstellung einen gefälschten Führerschein der Klasse 2 vor. Als der Schwindel aufflog verlangte der Arbeitgeber das ausgezahlte Gehalt in Teilen zurück, da der in Wirklichkeit minderqualifizierte Arbeitnehmer normalerweise nur den Lohn eines Möbelpackers, nicht jedoch den eines Kraftfahrers erhalten hätte. Vor Gericht hatte der Abreitgeber allerdings in keiner Instanz Erfolg. » |
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Arbeit & Ausbildung |
12.12.2003 |
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Kein Weihnachtsgeld im Erziehungsurlaub
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ARAG |
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Einer Mutter im Erziehungsurlaub wurde von ihrem Arbeitgeber kein Weihnachtsgeld ausgezahlt. Vor Gericht scheiterte sie mit ihrer Klage gegen den Arbeitgeber, da das Weihnachtsgeld, sofern nicht tarif- oder arbeitsvertraglich anders geregelt, eine freiwillige Gegenleistung für erbrachte Arbeit ist. » |
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Arbeit & Ausbildung |
24.11.2003 |
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Probevertrag und Befristungsgrund
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ddp.vwd |
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Bei befristeten Arbeitsverträgen muss der Befristungsgrund bei Vertragsschluss weder mitgeteilt noch vereinbart werden, sofern dies nicht vom Tarifvertrag oder anderen gesetzlichen Sonderregelungen vorgeschrieben werde, so das Landesarbeitsgericht Düsseldorf. » |
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Arbeit & Ausbildung |
10.11.2003 |
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Schutz bleibt
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Ein Autofahrer hatte auf seinem Arbeitsweg durch erheblich überhöhte Geschwindigkeit einen Unfall verursacht. Dennoch müsse, so entschied das Bundessozialgericht in Kassel, die gesetzliche Unfallversicherung zahlen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
24.10.2003 |
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Kein Geld vom Chef
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Verweigert ein kranker Arbeitnehmer die Untersuchung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse, darf sein Chef die Lohnfortzahlung einstellen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
24.10.2003 |
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"Rotkäppchen" ist nicht versichert
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Arbeitnehmer, die den direkten Weg von der Arbeitsstätte zur Wohnung verlassen, müssen zwar kaum wie Rotkäppchen den bösen Wolf fürchten. Doch Umwege können den Versicherungsschutz kosten. » |
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Arbeit & Ausbildung |
05.08.2003 |
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Sozialplan: Teilzeit zählt weniger als Vollzeit
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ddp.vwd |
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Für den Sozialplan eines betriebsbedingt Entlassenen wurde seine 15-jährige Teilzeittätigkeit nur anteilig berücksichtigt. Der Mann klagte, doch das Bundesarbeitsgericht gab dem Arbeitgeber recht. » |
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Arbeit & Ausbildung |
27.05.2003 |
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Fahrten zwischen Arbeitsstätten
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(ddp.vwd) |
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Arbeitnehmer, die zwischen mehreren Arbeitsstätten pendeln, können nach einem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz deutlich höhere Fahrtkosten von der Steuer absetzen als bisher üblich. » |
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Arbeit & Ausbildung |
08.05.2003 |
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Kündigung und Einspruchsfrist
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Eine vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung kann auch dann gültig sein, wenn sie vor Ablauf der Einspruchsfrist des Betriebsrates abgeschickt wurde. Das entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. » |
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Arbeit & Ausbildung |
08.05.2003 |
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Rechte bei Teilzeitarbeit
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Vollzeitbeschäftigte können laut Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) für bis zu fünf Jahre eine Verringerung ihrer Arbeitszeit beantragen, wenn sie mindestens ein Kind unter 18 Jahre betreuen und dem keine dringenden dienstlichen Belange entgegenstehen. Diese Möglichkeit darf Teilzeitbeschäftigten nicht prinzipiell verwehrt werden, entschied das Bundesarbeitsgericht. » |
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Arbeit & Ausbildung |
09.04.2003 |
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Kein Schmerzensgeld nach Sturz in Montagegrube
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Das Landgericht Osnabrück hat die Schmerzensgeld-Klage eines Mannes abgewiesen, der in einer Autowerkstatt eine Montagegrube übersehen hatte und hineingestürzt war. Er hatte rund 17000 Euro Schmerzensgeld gefordert.Da aber eine Montagegrube in einer Autowerkstatt selbstverständlich ist und der Kläger zudem schon mehrmals in der Werkstatt gewesen war, lag die Schuld für den Unfall nach Ansicht des Gerichts beim ihm selbst. (Az: 1 O 3324/02). » |
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Arbeit & Ausbildung |
15.01.2003 |
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Skiunfall auf Dienstreise
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Nicht nur der Golfplatz eignet sich, um Geschäftsbeziehungen zu pflegen, auch die Skipiste ist ein Ort, an dem man dienstlichen Verpflichtungen nachkommen kann. Wer dabei zu Schaden kommt, kann seine gesetzliche Unfallversicherung in Anspruch nehmen, wenn die gemeinsame Skiabfahrt mit dem Geschäftspartner objektiv betrieblichen Zielen diente. » |
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Arbeit & Ausbildung |
27.11.2002 |
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Betriebsbedingte Kündigung
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Nur wenn absolut keine Beschäftigungsmöglichkeit mehr besteht, können Arbeitgeber eine betriebsbedingte Kündigung aussprechen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
25.06.2002 |
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Störung des Betriebsfriedens
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Beleidigungen, stete Nörgeleien oder Störungen des Betriebsfriedens vergiften nicht nur das Arbeitsklima: Sie können dem Querulanten den Job kosten. » |
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Arbeit & Ausbildung |
14.05.2002 |
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Chef überwachte heimlich Mitarbeiterin
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Arbeitsverhältnisse sollten im Normalfall eigentlich von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt sein. Doch was können Arbeitgeber tun, wenn sie Zweifel an der Loyalität eines Angestellten haben? Ein aufklärendes Gespräch ist sicherlich eine bessere Idee, als aus lauter Misstrauen heimlich Überwachungsmaßnahmen zu treffen. „Big Brother“ am Arbeitsplatz bringt nämlich oft gar nichts. » |
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Arbeit & Ausbildung |
13.05.2002 |
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Kündigungen gehören zum Berufsleben
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Kündigungen, so schmerzlich sie für den Betroffenen sein können, gehören zum Arbeitsleben. Dies gilt vor allem bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber, die angesichts der aktuellen Arbeitslosenzahlen oft zu einem existenziellen Drama werden kann. Im Laufe der Jahre haben Gesetzgeber und Rechtsprechung ein dichtes Netz von Bestimmungen und Regeln geknüpft, die bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses zu beachten sind. » |
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Arbeit & Ausbildung |
06.03.2002 |
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Arbeitslose durfte ins Wochenende fahren
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Die deutschen Arbeitsämter sind zurzeit heftiger Kritik ausgesetzt. Immer mehr Fehlverhalten, das bislang unter dem Aktendeckel gehalten wurde, kommt ans Tageslicht. Bekannt wurde ein Fall, in dem das Arbeitsamt eine Arbeitslose so gnadenlos wie erfolglos durch drei Gerichtsinstanzen verfolgte. » |
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Arbeit & Ausbildung |
12.11.2001 |
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Anspruch auf Arbeitszeugnis
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Arbeitnehmer haben selbst bei nur kurzfristiger Tätigkeit Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht. » |
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Arbeit & Ausbildung |
06.07.2001 |
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Lehrer schlug zu - Trommelfell kaputt
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Der Alptraum eines jeden Lehrers: Er verliert im Unterricht die Kontrolle über sich, wird wütend, und verteilt eine kräftige Ohrfeige an einen Schüler. Mit weitreichenden Folgen... » |
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Arbeit & Ausbildung |
08.05.2001 |
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Kopieren von Daten rechtfertigt Kündigung
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Wer kennt das nicht: Man stößt im Büro auf eine interessante Datei, die man auch privat gut gebrauchen könnte. Also schnell eine Diskette in den PC und eine Kopie erstellt. Doch Vorsicht! Wer Daten des Arbeitgebers für private Zwecke kopiert, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. » |
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Arbeit & Ausbildung |
07.05.2001 |
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Prügelnde Pflegerin wurde entlassen
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Eine schwerkranke, bettlägerige Heimbewohnerin wurde von einer Pflegerin geschlagen, die nach ihrer umgehenden Entlassung gegen die Kündigung klagte. Die prügelnde Frau verlor jedoch den Prozess. » |
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