
30-Jähriger bei Unfall getötet - Selbstmord mit dem PKW?
Haselünne.
Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zum Montag wurde ein 30-jähriger Autofahrer getötet. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war der Mann gegen 23.40 Uhr mit einem VW Polo auf der Bundesstraße 402 von Haselünne in Richtung Meppen unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und prallte auf gerader Strecke frontal gegen einen Sattelzug.
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| Völlig zerstört wurde der Polo des 30-Jährigen |
Nach Erkenntnissen der Polizei befuhr der Mann am Sonntag gegen 23.40 Uhr mit einem VW Polo die Bundesstraße 402 von Haselünne in Richtung Meppen. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und prallte auf gerader Strecke frontal gegen einen Sattelzug.
Der Autofahrer wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne später geborgen werden. Der 30-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der 39-jährige Fahrer des Sattelzuges wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Ein Rettungswagen fuhr ihn in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Die Bundesstraße musste bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten gegen 5 Uhr morgens voll gesperrt werden.
Nach den Ermittlungen der Polizei hatte der Autofahrer vor dem Unfall einen heftigen Streit mit seiner ehemaligen Freundin. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 30-Jährige mit seinem Auto mehrfach gegen den Wagen der ehemaligen Freundin gefahren sein und auch auf diese eingeschlagen haben. Die Frau erlitt so starke Verletzungen, dass sie ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste.
Die Polizei schließt deshalb nach Bewertung der Gesamtumstände nicht aus, dass es sich bei dem Unfall um einen Selbstmord des 30-Jährigen.
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